GERT56: „Freigabe“ für Julian Puffe für den Bol d’Or in Le Castellet

GERT56: „Freigabe“ für Julian Puffe für den Bol d’Or in Le Castellet

Julian Puffe wird kommende Woche in die FIM Endurance World Championship zurück kehren und beim Bol d’Or auf alte Bekannte treffen.

Pirna / Le Castellet – Deutschland / Frankreich. Julian Puffe kehrt kommende Woche in die FIM Endurance World Championship – die Langstrecken-Weltmeisterschaft für Motorräder – zurück und wird für das Team LRP Poland den 24-Stunden-Klassiker im Kampf um die Bol d’Or in Le Castellet bestreiten. Gemeinsam mit dem German Endurance Racing Team „GERT56“ konnte Puffe dieses Rennen in der Superstock-Klasse im Jahr 2018 bereits gewinnen. Sein damaliger GERT56-Teamkollege Stefan Kerschbaumer (AUT) wird auch dieses Mal einer seiner beiden Teamkollegen sein. Der dritte im Bunde ist LRP Poland Stammpilot Kamil Krzemien.

GERT56 kommt aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft und ist zur Saison 2021 in die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) gewechselt. Als privates „Familien-Team“, konzentriert sich die Mannschaft aus Pirna aber auch darauf, junge Karrieren zu fördern und möchte seinen Piloten daher auch bei anderen Angeboten in anderen Rennserien nicht im Weg stehen – schon gar nicht, wenn es zwischen dem „anfragenden Team“ von LRP Poland und GERT56 aus den EWC-Zeiten eine bestehende, langjährige Freundschaft gibt. Umso stolzer ist GERT56, dass Julian Puffe am Wochenende nicht nur an den Ort eines der größten Teamerfolge mit dem Gewinn der EWC-Superstock-Klasse zurückkehrt, sondern eben auch, dass er dort auf seinen damaligen Teamkollegen Stefan Kerschbaumer treffen wird.

Julian Puffe:
„Ich freue mich auf das 24-Stunden-Rennen in Le Castellet und besonders darauf, dass beim Bol d’Or nun endlich wieder alle Zuschauer zugelassen sein werden. Mit den Fans in Frankreich ist das ganze Rennen noch mal eine andere Hausnummer und ich denke, dass die Hütte voll sein wird. Besonders bedanken möchte ich mich bei beiden Teams, dem von LRP Poland für das in mich gesetzte Vertrauen und natürlich bei GERT56 für die Freigabe, dass ich dieses Rennen noch mal genießen darf. Mit GERT56 haben wir 2018 zusammen dort die Superstock-Klasse gewonnen und ich kenne die Strecke daher mehr als gut. Ich freue mich auch, dass ich dann wieder mit meinem langjährigen Teamkollegen Stefan Kerschbaumer an den Start gehen kann.“

Karsten Wolf:
„Eine Woche vor dem IDM-Finale – unserer neuen, motorsportlichen Heimat – die 24-Stunden vom Bol d’Or zu fahren musste von unserer Seite mit Julian ordentlich abgewägt und analysiert werden. Wichtig ist für uns, dass wir Karrieren fördern und nicht durch eitle oder engstirnige Entscheidungen behindern. Julian hat in der IDM für dieses Jahr seine von uns gesteckten Ziele bereits erreicht – er ist für Lucy Glöckner eingesprungen und hat unsere neue BMW M 1000 RR nach der Verletzung von Toni Finsterbusch quasi im Alleingang entwickelt. Er hat Top-Ergebnisse zwischen Platz vier und acht geholt, viele Meisterschaftspunkte gesammelt und lag auch schon in Führung. In diesem Jahr geht jetzt nicht mehr viel nach vorn oder hinten. Julian trifft in Le Castellet im Team LRP Poland auf Stefan Kerschbaumer – und beide haben zusammen mit GERT56 schon so eine goldene Schale nach Hause geholt. Wir wünschen der gesamten Mannschaft von Bartlomiej Lewandowski, mit denen uns seit Jahren auch eine tiefe Freundschaft verbindet, alles Gute und viel Glück und Erfolg beim Bol d’Or. Wir wünschen auch Dominic Vincon eine baldige Genesung. Ein Dank geht auch an Andi Ledermann für die freundliche Empfehlung.“

Bartlomiej Lewandowski – Team Manager LRP Poland:
„Durch die Verletzung von Dominic Vincon brauchten wir Ersatz für das 24-Stunden-Rennen ‚Bol d’Or‘ in Le Castellet. Ein großer Dank geht an Andi Ledermann und Karsten ‚KW‘ Wolf, dass sie uns den Deal mit Julian Puffe eingefädelt und frei gegeben haben. Mit Julian, Stefan Kerschbaumer und Kamil Krzemien haben wir auf unserer BMW ein schlagkräftiges Trio. Ich hoffe, dass alle konstant schnell fahren, keine Fehler machen, die nötige Kaltschnäuzigkeit mitbringen und wir am Ende vielleicht sogar auf das Podest fahren können.“

TBoerner

TBoerner

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